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Erfolgreiche Begleithundprüfung 2020

 

Bereits am 11.07. fand beim Verein für Sport- und Gebrauchshunde Gomadingen die diesjährige Begleithundprüfung statt. Die ursprünglich für den 06.06. angesetzte Prüfung musste Corona-bedingt verschoben werden. Eine Tatsache, die den Teilnehmern doch zu Gute kam, da aus dem gleichen Grund lange gar kein -  und dann zunächst nur eingeschränktes – Training möglich war. Nicht gerade ideale Voraussetzungen, um auf eine Prüfung hinzuarbeiten.

Auch die Begleithundprüfung selbst verlief anders, als gewohnt, denn die Corona-bedingten Vorschriften hatten nicht nur Einfluss auf alles, was sich neben dem Platz abspielt – keine Zuschauer, kein gemeinsames Frühstück… - sondern auch auf die Prüfung selbst.

Der Ablauf einer Begleithundprüfung ist immer gleich: Es beginnt mit dem Sachkundetest, darauf folgt das Ablaufen eines festgelegten Schemas auf dem Übungsplatz und den Abschluss bilden eine Reihe von Übungen abseits des Übungsplatzes. Der Sachkundetest dient dazu, zu belegen, dass der Hundeführer über theoretisches, rechtliches und kynologisches Wissen verfügt. Das Bestehen des Sachkundetests ist die Grundvoraussetzung, um im praktischen Teil antreten zu dürfen.  Insgesamt legten acht Hundeführer den Sachkundetest erfolgreich ab, darunter sieben Mitglieder der Hundefreunde Merklingen, da die Mehrheit „unserer“ Prüfungsteilnehmer den Test bereits bei vorangegangenen Prüfungen abgelegt hatte. 

Im anschließenden Praxisteil befanden sich je zwei Mensch-Hund-Teams mit dem Leistungsrichter Klaus Mayer, der die Prüfung für den südwestdeutschen Hundesportverband abnahm und der Prüfungsleiterin, Charlien Wolf, auf dem Übungsplatz und zeigten ihr Können. Zunächst wurde ein Hund an einem festgelegten Platz ohne Leine „abgelegt“. Der zugehörige Hundeführer musste sich nun von seinem Hund entfernen und durfte erst wieder zu seinem Hund zurück, wenn das andere Team das Ablaufen des „Prüfungsschemas“ beendet hatte. Dann wechselten die beiden Mensch-Hund-Teams, so dass beide Hunde einmal „in der Ablage“ waren und auch beide Teams einmal das Schema gelaufen sind. Das Schema beinhaltet verschiedene Übungen, die es möglichst korrekt und zügig auszuführen gilt, sowohl mit als auch ohne Leine. Dazu zählen u.a. das Durchqueren einer Menschengruppe, korrektes Platz und Sitz, auch ohne Kommando, unterschiedliche Laufgeschwindigkeiten und zügiges Abrufen des Hundes über eine Distanz von circa 30m. Hier zeigten die meisten Teams eine gute Leistung, auch wenn es bei manchen Teams Abstriche gab,; einige Fehler und Unsauberkeiten gingen auf das Konto der menschlichen Teilnehmer und ihrer Nerven.  Dies bestätigte Klaus Mayer auch in seinem persönlichen Feedback, welches jedes Team im Anschluss erhielt.

Da alle Prüfungsteilnehmer die notwendige Leistung erbracht hatten, um für den „Außenteil“ zugelassen zu werden, ging es nun mit genau diesem weiter. Während im vorangegangen Platzteil der Gehorsam und die besonders korrekte Ausführung der Übungen überprüft wurden, stand im Außenteil die Alltagstauglichkeit des Hundes im Vordergrund, ohne jedoch den Gehorsam zu ignorieren. Hier wurden nun Alltagssituationen simuliert, wie das Anbinden des Hundes vor einem Supermarkt oder die Begegnung mit Joggern und Radfahren. Hier zeigten alle Hunde, dass sie alltagstaugliche Begleiter sind, so dass Klaus Mayer schließlich allen acht Teams zur bestandenen Begleithundprüfung, die die Grundvoraussetzung für die Teilnahme an Turnieren im Hundesportbereich ist, gratulierte:

Nikola Höhne mit Bandit

Tanja Lenge mit Attila vom Lewitzblick

Nadine Nüßle mit Bea

Daniela Schlegel mit Sooky

Jessica Schneider mit Giordon ma tea vom schwarzen Opal

Bernd Wachendorf mit Benny

Tobias Wagner mit Diva

Constanze Zinn mit Mila

 

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  • Letztes Update: Samstag 08 Januar 2022, 22:21:15.